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Gute Webseiten - Aus der Sicht der Suchmaschine

Know-How: Was ist Suchmaschinenoptimierung eigentlich?

Die SEO, wie es abgekürzt für „Search Engine Optimization“ heißt, sorgt dafür, dass Ihre Seiten von Such-Robots gefunden werden. Moderne und nachhaltige Optimierung verwendet dabei keine Tricks und Kniffe, um die SERP-Ausgabe („Search Engine Result Page“ = Suchmaschinen-Trefferliste) zu manipulieren. Die Suchmaschinenhersteller, hier vor allem der Marktführer Google™, geben Ihnen genügend Tipps, wie Sie Daten für den Robot aufbereiten sollten. Wenn Sie die Tipps beherzigen, können Sie es auch in kurzer Zeit schaffen, Ihre Seite nachhaltig in den vorderen Rängen zu platzieren.

SEO: Warum ist SEO wichtig?

Egal, ob Sie Ihre Webseite nur zur Darstellung Ihres Unternehmens nutzen oder ob Sie einen Webshop betreiben: Besucher sollen bei einer Google-Suche zuerst Ihre Seite finden und nicht die Ihrer Mitbewerber. Sie wollen vermutlich sogar, dass Sie noch vor Ihren Mitbewerbern in den Suchausgaben gelistet werdet.
Im Prinzip kann man also sagen: Wer in den Top 3 gefunden wird, erzeugt mehr Leads. Mehr Leads erzeugen mehr Conversions (= Umwandlung von Kontakten zu Kunden). Mehr Conversions bedeutet größeren Umsatz. Und dies wiederum macht Chefs glücklich und liefert gleichzeitig mehr Budget!

Im Gespräch mit Kunden und anderen Agenturen begegnen wir immer wieder Argumenten, dass der Kunde im B2B-Bereich tätig sei und dort ein Spezialist auf seinem Gebiet sei. Das mag tatsächlich für einige Ausnahmen zutreffen, unterschätzen Sie jedoch nie kleine Start-Up Unternehmen aus Ihrer Branche. Start-Up Unternehmen nutzen häufig gezielt gutes Online-Marketing, um bekannt zu werden. Wenn Sie hier nicht rechtzeitig und vorausschauend reagieren, werden Sie es schwer haben, selbst gegen kleine Start-Up Unternehmen im Onlinemarketing-Wettbewerb anzukommen.

Ein weiteres Argument gegen konsequente SEO-Arbeit im Unternehmen ist dem immer noch andauernden Wirtschaftsboom zuzuschreiben: „Wir haben so viel zu tun, wir brauchen gar keine neuen Aufträge“. Wunderbar Glückwunsch! Sie haben jetzt die Möglichkeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen! Viele Aufträge steigern den Umsatz. Sie können also auch mehr Budget für Ihr Onlinemarketing einplanen und sich auf schlechtere Zeiten vorbereiten. Wichtig dabei ist nur - wie brain at work dies seit vielen Jahren schon macht - setzen Sie nur auf nachhaltige Maßnahmen, nicht auf kurzfristige SEO-Tricks.

Manipulation: Was hält brain at work von SEO Tricksereien?

Wir halten von SEO-Tricksereien nicht viel, oder deutlicher gesagt gar nichts. In der Vergangenheit haben es SEO-Agenturen immer wieder geschafft, mit verschiedenen Maßnahmen Webseiten kurz- oder auch mittelfristig zu pushen. Das führte immer wieder zu neuen Regeln und Hürden, da Suchmaschinen auf diese Manipulation reagieren mussten.

Diese Zeiten sind schlichtweg vorbei!
Suchmaschinen setzen heutzutage künstliche Intelligenz ein, um Webseiten besser und detaillierter zu bewerten. Es gibt, Stand 2020, über 200 Ranking-Kriterien, deren unterschiedliche Betrachtung die Position Ihrer Seite bewertet und diese dann auch täglich verändert. Zusätzlich lernt die KI immer mehr, welche Seiten gut und welche Inhalte für welchen Suchenden anzeigenswert sind.

Es gibt natürlich immer noch Tricks, um Ihre Seite nach vorn zu bringen, jedoch raten wir davon ab, diese zu nutzen.

Hören Sie einfach auf Google, informieren Sie sich regelmäßig über neue Web-Techniken / neue Trends und bewerten Sie deren Wichtigkeit. Nutzen Sie das Altbewährte und verfeinern Sie Ihre Daten mit optimierten Inhalten.

Qualität: Wie erkennt man eine gute SEO-Agentur?

Im Prinzip ist es auch hier ganz einfach - vertrauen Sie Ihrem Gefühl und der betriebswirtschaftlichen Logik: Wenn sich eine Agentur mit Ihrer Webseite intensiv auseinandersetzt, um sie zu optimieren, benötigt diese Agentur schlichtweg Zeit, viel Erfahrung und meist auch teure Spezialtools. Die Zeit, die die Mitarbeiter einer Agentur für die Optimierungen benötigen, will auch bezahlt sein. Weiterbildungen finden sich viele als scheinbar kostenlose Angebote über das Web, aber die Unterscheidung zwischen „gefährlichem Halbwissen“, veralteten Fakten und den tatsächlichen „Profitricks“ erfordert neben jahrelanger Erfahrung auch sehr viel technisches Know-how. Denken Sie auch daran, dass Sie in diese Lernzeit investieren müssen, ohne dass Sie damit Umsatz und Gewinn generieren. Professionelle Konferenzen, bei denen man wertvolle Informationen z.T. direkt aus erster Hand bekommt, sind teuer und müssen auch auf Sinnhaftigkeit geprüft werden.
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Mein Tipp: Fallen Sie nicht auf günstige Angebote herein! Überwachung, die Grundoptimierung, weitere Maßnahmen, wie z.B. Strategie-Entwicklung, technische Optimierungen und Aktualisierungen, Texterstellung mit dem passenden Content-Marketing u.v.m. benötigen Zeit und damit Budget. Bei 3200 Google-Updates im letzten Jahr noch sehr gut zu ranken, erfordert schlichtweg ein solides Grundwissen und Experten-Know-How.

Welche SEO-Maßnahmen empfiehlt Google?

Auch wenn einige Ansätze in Googles veröffentlichten Richtlinien „Einführung in Suchmaschinenoptimierung“  inzwischen überholt sind, ist es dennoch eine prima Einstiegsliteratur. Zu diesen Grundlagen kommen noch eine Vielzahl weiterentwickelter Möglichkeiten und neuer Ansätze, die die Suchmaschinenhersteller regelmäßig veröffentlichen. Die wichtigsten Grundlagen haben wir hier veröffentlicht:

SEO-Grundlagen

  • Anpassungs-Möglichkeit der Google SERP:
    • Verwenden Sie individuelle und passende Titel und benutzen Sie die Meta-Description
  • Website Struktur und Menüführung
    • Optimieren Sie Ihre URL. Bedenken Sie dabei, dass die URL lesbar sein muss. Dynamische URLs sind dabei kein Problem – sofern sie die gesuchten Begriffe enthalten!
    • Machen Sie sich vorab Gedanken über eine gute Navigation durch Ihre Seite und nutzen Sie auch die sog. „Brotkrumen“-Navigation (engl. Breadcrumbpath).
  • Inhalte aufwerten / Content optimieren
    • Überlegen Sie vorher, welchen Text Sie auf Ihrer Internetseite veröffentlichen und wie Sie Ihre Zielgruppe korrekt ansprechen können.
    • Achten Sie bei Bildern und Videos auf eine optimierte Ausgabe.
    • Denken Sie auch daran, dass die Struktur, allem voran die Überschriften-Tags, richtig gesetzt werden.
  • Umgang mit Crawlern und Lesbarkeit für Suchrobots
    • Beachten Sie die Vorgaben der einzelnen Crawler und passen Sie Ihre robots.txt an.
    • Machen Sie sich mit den rel=“nofollow“ und mit dem „hreflang“-Parameter vertraut.
  • SEO für Mobilgeräte
    • Inzwischen sollte Responsive WebDesign keine Frage mehr sein, sondern eine Selbstverständlichkeit. Ihre Seite sollte unbedingt für mobile Geräte optimiert sein! Beachten Sie, dass Suchmaschinen mit ihren mobilen Crawlern auf Ihre Webseite zugreifen und passen Sie ggf. einige Einstellungen auf Ihrem Webserver oder im Verwaltungsbereich Ihres Providers an.
  • Promotion und Analyse
    • Nutzen Sie verschiedene Social Media Kanäle, um Neuigkeiten zu streuen.
    • Veröffentlichen Sie regelmäßig online oder auch offline Pressemeldungen, die auf einen detaillierteren Artikel auf Ihrer Webseite zeigen.
    • Informieren Sie sich zu Online-Branchenbüchern in unserem Magazin-Artikel, mit denen Sie ggf. wertvolle Backlinks erzeugen können. Denken Sie daran, dass Backlinks zwar kein echter Rankingfaktor mehr sind, dennoch können Sie wertvolle Leads generieren.
    • Analysieren und bewerten Sie regelmäßig Ihre durchgeführten Optimierungen - jede Optimierung bringt nichts, wenn Sie nicht das Ergebnis kennen.
    • Achten Sie dabei auf saisonale Effekte oder auch auf globale Marktanpassungen in Ihrer Branche. Solche Ereignisse können sehr schnell Ihre Analyse-Ergebnisse verändern und Ihre Wahrnehmung verzerren.
    • Optimieren und erweitern Sie regelmäßig Ihre Inhalte auf Grund der analysierten Veränderungen.

Was ist 2020 das Ziel von Google?

Noch immer wird sehr häufig angenommen, dass Google Webseiten auffindbar machen will. Dies ist nicht korrekt! Hier das Original-Zitat aus der Google SERP „Über uns | Google“:
„Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen.“

Wenn wir uns diese Aussage und auch die Google Informations- und Know-How Seiten näher anschauen, schreibt Google in keinem Satz, dass Google Ihre Seite auf den ersten Plätzen zeigen will. Google sagt auch nicht, dass sie Besucher auf Ihre Webseite bringen wollen.

Google will die Information, die Sie mit Ihrer Webseite zur Verfügung stellen, organisieren und für jeden zugänglich machen. D.h. Google will die Information einlesen, bewerten, strukturieren und bei passenden Anfragen diese, u.U. auch direkt, ausgeben.

Bestimmt haben Sie bemerkt, wie sich das Bild der Suchausgaben in den letzten Jahren verändert hat. Wenn Sie einen Begriff oder eine Frage eingeben, liefert Google direkt eine Antwort, ein oder mehrere Bilder, ein oder mehrere Videos, eine Twitter-Mitteilung, einen präzisen Wetterbericht oder sogar eine komplette Hotel-Auswahl im Kartenfenster. Seit August 2019 werden Antworten auch vermehrt direkt in der Vorschlagsliste ausgegeben.

Erst weiter unten, wenn also der Suchende scrollt, kommt er, wenigstens zum Teil noch, auf die weiteren Suchtreffer (sog. organischen Treffer).

Woher aber nimmt Google die Antworten (sog. "direct answers")?
Die Inhalte für diesen speziellen Ausgabebereich kommen (hoffentlich) von Ihrer Webseite! Wenn nicht, kommen die Antworten von EINER anderen Webseite. Da wir immer wieder gefragt werden, was das denn kostet: Nein, man kann sich bei Google keine direkte Antwort kaufen. Googles KI ermittelt auf Grund der Relevanz für den Suchenden die vermutlich beste Antwort und zeigt diese an.

Die Herausforderung für Online Marketing-Agenturen (oder SEO-Agenturen) wie brain at work, ist es dafür zu sorgen, dass alles Erforderliche getan wird, damit die Antwort auf die Frage eines Users von Ihrer Webseite stammt. Das „Snippet“ dazu sollte dabei so geschrieben sein, dass es mehr Lust auf den gesamten Text macht. Dazu müssen die Experten und Onlinemarketing-Berater, die Sie beraten, verstehen wie Google und Co. ticken und ein gewisses technisches Verständnis mitbringen. Darüber hinaus müssen sie aber auch die digitale Transformation und die fortschreitende KI-Fähigkeit im Auge behalten und Optimierungsmöglichkeiten frühzeitig erkennen, damit der Aufwand Ihr Budget nicht übersteigt.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Rubrik "Suchmaschinenoptimierung"

Wie denken Suchmaschinen im Jahr 2020?

Suchmaschinen "denken" mehr und mehr wie die Suchenden. Dafür sorgen Milliarden von Daten und viele externe Einflüsse und Faktoren, die die künstliche Intelligenz analysiert, bewertet und sich somit weiterbildet.

Dies bedeutet jedoch auch, dass die Suchmaschinen durchaus in der Lage sind, regional zu denken. In Russland suchen Personen ganz anders im Netz als in Europa, Amerika oder Afrika. Generell sollte bei den Zielmärkten erst einmal geprüft werden, welche Suchmaschinenanbieter und welche Suchmethoden von den Suchenden dort genutzt werden und was die Suchenden für Ergebnisse erwarten. Während in China bereits sehr viel mit einem persönlichen Assistenten gesucht wird, ist in Deutschland weiterhin die Tastatur noch sehr beliebt. Dennoch gibt es ein paar technische Grundzüge, die sich logisch ergeben.

Wir wollen Ihnen hier ein paar Denkanstöße geben und Fakten zur Verfügung stellen:
  • Hinter jeder großen Suchmaschine steht ein profitorientiertes Unternehmen. Dieses wird also alles tun, um viele Nutzer zufrieden zu stellen und seine Marktposition auszubauen. Tun sie das nicht, werden die Nutzer andere Wege finden und den Suchanbieter wechseln.
  • Suchmaschinen sind keine Menschen. Auch wenn die eingesetzte künstliche Intelligenz uns häufig suggeriert, dass sie wie Menschen denkt. Hier sollte man realistisch bleiben und dieser Hochtechnologie gelassen entgegensehen. Denn auch hier gilt: Hat der Mensch an einer Suchmaschine das Interesse verloren, verliert das Suchmaschinen-Unternehmen einen wertvollen Nutzer, egal ob es KI einsetzt oder nicht. Nicht alle menschlichen Emotionen lassen sich zudem berechnen und vorab erkennen.
  • Die Suchroboter können zwar Bildinhalte interpretieren, jedoch fallen hierfür viel höhere Kosten an als beim Einlesen von Text. Jede Bilderkennung kostet Zeit, Rechenleistung, Kühlung, Strom, etc. Strukturierter Text, bei dem Sie die Struktur bereits wie angefordert mitgeben, benötigt deutlich weniger Rechenleistung und wird somit bevorzugt.
  • Lange Ladezeiten kosten den Suchanbieter viel Geld. Nehmen Sie einfach mal an, Ihre Server-Ladezeit beträgt im Durchschnitt 2 Sekunden. Also 2 Sekunden, bis die Daten an den Aufrufenden, in dem Fall die Suchmaschine, gesendet werden und diese die Daten einlesen und organisieren kann. Macht sie dies für 1000 Seiten Ihrer Webseite, benötigt dies 2000 Sekunden oder einfacher gesagt ca. 33 Minuten. Da Suchmaschinen Ihre Seiten - und natürlich auch Tausende fremder Webseiten - regelmäßig crawlen müssen, können Sie selbst ausrechnen, was dies z.B. Google kostet. Nehmen wir im Gegenzug mal an, wir verringern mit unterschiedlichen Maßnahmen die Server-Ladezeit auf die von Google geforderten 200ms und wir übergeben Google nicht alle Seiten, sondern nur die relevanten (in unserem Beispiel mal nur 700 Seiten), dann würde dies bedeuten, dass Google hier 1.860 Sekunden einspart und nur noch 2,3 Minuten für das Crawling benötigt.
  • Weitere Kosten entstehen den Herstellern der Suchrobots durch die Entwicklung der Suchmasken, der Suchalgorithmen, der Anpassungen der Technik, den Markt-Anpassungen und der Eliminierung betrügerischer Tricksereien, die das Ergebnis negativ beeinflussen könnten. All dies kostet den Suchanbieter viel Entwicklungsenergie, Zeit, Manpower und somit Geld.
  • Die Textsuchen sind für den Nutzer, trotz der Kosten für die Suchmaschine, meist kostenfrei. Das Suchmaschinen-Unternehmen will dennoch Gewinn erwirtschaften. Wie funktioniert dies nun? Richtig: Mit Werbung und anderen Dienstleistungen, die natürlich die Massen an Daten, die die Suchmaschine gespeichert hat, auswerten, bewerten und verkaufen können. Das Fachwort lautet hier „Big Data“. Übrigens: Auch Sie können „Big Data“ nutzen, um an relevante Informationen Ihrer Mitbewerber zu kommen und um Marktveränderungen schnell zu erkennen.

Welche SEO ist für Suchmaschinen wichtig?

Wenn Sie unseren Denkanstößen aus dem vorigen Absatz folgen, wissen Sie nun auch, warum es für Suchmaschinen sehr wichtig ist, dass:
  • Ihre Webseite sehr schnell lädt
  • Sie nur die relevanten Seiten, die suchbaren Inhalt enthalten, für das Crawlen zur Verfügung stellen sollten
  • Sie keine doppelten Seiten an den Crawler senden sollten
  • Ihre Webseite strukturierte Inhalte (Stichwort: HTML5-Standard + Schema.org) liefert
  • Ihre Webseite nur interessante Inhalte, die auch bei vielen Suchmaschinen-Nutzern von Interesse sind, ausliefert
  • Sie keine Tricks anwenden dürfen, um das Ranking zu manipulieren
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Denken Sie einfach immer an meinen Merksatz: "Alles, was den Unternehmen, die hinter den Suchmachinen stecken, Kosten verursacht, wird aus rein wirtschaftlichem Interesse schlechter bewertet, als das, was deutlich weniger kostet."
Es funktioniert also auch hier ganz einfach: Bei gleicher Leistung wird das verwendet, was günstiger ist.